2019 Hierschttour 29 September

Am Sonntag, den 29. September 2019, waren 24 Teams in ihrem Klassiker mit Stern in Niederanven zusammen gekommen, um die letzte gemeinsame Clubausfahrt der Saison unter die Räder zu nehmen. Die obligate Stärkung in Form von Café-Croissants konnten wir bei noch ganz annehmbarem Wetter und teilweise blauem Himmel genießen, bevor wir in Richtung Osten starteten. Pünktlich zum Herbstbeginn hatte sich der Sommer, der dieses Jahr ja bekanntlich seinen Namen mehr als verdient hatte, verabschiedet und das erste Sturmtief von den Britischen Inseln war für den Nachmittag angekündigt worden

Die Tour, welche von unsern Vorstandsmitgliedern Angela Parlanti und Erny Kirchen organisiert worden war, führte uns durch eine herbstlich gefärbte Landschaft nach Born, wo ein Besuch des Ramborn Ciderhofs auf dem Programm stand. In einer überaus interessanten Filmvorstellung und Führung durch die Produktionsanlagen erfuhren wir viel Neues über den geschichtlichen Hintergrund, die Produktion und die Vermarktung des Apfelweins, dessen geschäftlicher Erfolg weit über die Landesgrenzen hinaus bis nach Übersee reicht.

Während des anschließenden kurzen Spaziergangs zum Restaurant, wo ein leckeres Mittagessen uns erwartete, waren manch ängstliche Blicke gen Himmel gerichtet und es war nur noch eine Frage der Zeit, wann sich die Himmelsschleusen öffnen würden. Das taten sie auch alsbald und die Wettervorhersage bewahrheitete sich, sodass der Regen uns für den Rest des Tages begleitete. Dieser ließ uns aber nicht davon abhalten, um in Kell und in Losheim jeweils am See eine Pause einzulegen. Die dort vorgesehenen Spaziergänge fanden leider nur in einer stark verkürzten Form statt, denn das Wetter war uns in der Zwischenzeit doch zu ungemütlich geworden.

Unsere feuchte, aber sehr schöne Ausfahrt fand ihren Abschluss beim gemeinsamen Abendessen in Wincheringen in einem Panoramarestaurant, wo wir in den gelegentlichen Regenpausen eine herrliche Aussicht auf das Moseltal mit seinen Rebhängen zu beiden Seiten des Flusses genießen konnten. Bei der Heimfahrt war Vorsicht geboten, denn die Windstärke hatte merklich zugenommen, und alle Teilnehmer waren froh, unbeschadet wieder in der heimischen Garage angekommen zu sein und ihr Fahrzeug in Kürze auf die Winterpause vorbereiten zu können.

Text & Fotos: Guy MÜLLER