2017 Auslandstour 22 Juni
Auf Alpentour in Bayern unterwegs.
Nach einer grösstenteils gemütlichen Anfahrt trafen am Donnerstag, dem 22.06.2017, die 14 Teams die sich zur sogenannten „Bier-Kult-Tour“ angemeldet hatten, in Freising (Bayern) im Mercure Hotel ein. Das Programm, das von Alexandra und Harry Abts lange im
voraus vorbereitet wurde, startete am späten Nachmittag mit einer Besichtigung der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan, Vor beinahe eintausend Jahren Klosterbrauerei der Benediktinerm.nche, dann Königlich Bayerische Staatsbrauerei. Heute ist sie als Regiebetrieb des Freistaates Bayern ein modernes, nach privatwirtschaftlichen Masstäben geführtes Unternehmen. Als älteste noch bestehende Braust.tte der Welt steht sie beinahe erhaben in Freising auf dem Weihenstephaner Berg, umgeben vom vergleichsweise
noch sehr jungen Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universit.t München. In mehreren Gruppen konnten wir die Produktionsanlagen der Brauerei entdecken und liessen uns den Sudkeller, die G.rkeller und Lagerkeller, die Filteranlagen und die Fass-und Flaschenkeller zeigen. Nachdem wir in die Geheimnisse des Brauwesens eingeweiht waren, verkostigten wir natürlich das Endprodukt und genossen das Abendessen im Hausrestaurant „Bräu-Stüberl“. Tags darauf, am Nationalfeier tag in Luxemburg, starteten wir in Freising zur Alpenausfahrt. Trotz einem sehr gut vorbereiteten Roadbook verfuhren sich einige Teilnehmer gleich nach 5 Kilometern, konnten aber schnel l s tens wieder „eingefangen“ und auf den richtigen Weg gelotst werden. Die Strecke führte durch herrliche Landschaften und malerische Dörfer. Eine kurze Mittagspause wurde in Fischbachau im Caf. Winkelstüberl eingelegt. Am Nachmittag kamen wir am Tegernsee vorbei und legten dort ebenfalls eine kurze Pause ein. Das Abendessen wurde uns auf der
Terrasse des Hotels serviert, die frühsommerlichen Temperaturen erlaubten dies. Der Samstagmorgen war für die Besichtigung
der Altstadt vorgesehen. Unter der fachkundigen Führung von Alex und Harry entdeckten wir die Gassen, Plätze und Gebäude von Freising. Um uns zu stärken stand anschliessend ein traditionnelles Weisswurstfrühstück auf dem Programm. Am frühen Nachmittag brach unsere Gruppe zur Ausfahrt in die Holledau auf. Die Holledau ist mit 2.400 km. das grösste zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt. Hier werden rund 86% der deutschen und 34% der weltweiten Hopfenernte produziert. Unterwegs besuchten wir die „Ponton-Manufaktur“ in Hallbergmoos, nahe dem Flughafen München. Der Besitzer, Herr Hanna, führteuns durch seine Werkst.tten und erklärte uns die Ponton-Baureihe sowie die Arbeiten, die er mit seiner Mannschaft an den Fahrzeugen erledigt. Glück im Unglück hatte einer unserer Teilnehmer: ein Ersatzteil von Herrn Hanna half einen Strich 8 wieder „auf die Räder“, da unser Mechanikerteam Michael und Michael zur Stelle waren. Zur Kaffeepause parkten wir in Landshut und besichtigten dort ebenfalls die Altstadt auf eigene Faust, bevor es zum Hotel zurückging. Während am Sonntagmorgen die ersten Teilnehmer schon in Richtung Luxemburg aufbrachen, besuchten andere noch den Freisinger Dom und erfuhren dort dass der Dom Kathedralkirche und Bischofssitz des früheren Bistums Freising war, bevor das Bistum 1821 als Erzbistum München und Freising nach München verlegt und der dortige Liebfrauendom zur Kathedrale erhoben wurde. Auf Betreiben des früheren Erzbischofs von München und Freising und vormaligen Papstes Benedikt XVI., Joseph Kardinal Ratzinger, hat er den Rang einer Konkathedrale. Hier finden die Priesterweihen des heutigen Erzbistums statt. Unter einer leichter Regenschauer verabschiedeten wir uns von den Organisatoren Alex und Harry die noch einige Tage in Freising bei Familie und Freunden verweilten. Die Teilnehmer an dieser „Bier-Kult-Tour“ bedanken sich herzlich bei den beiden, sowie bei ihren Freunden Peter und Wolfgang, für diese schöne Ausfahrt im Herzen von Bayern.
Text: JFZ
Anfahrt mit Hindernissen !
Das Thermometer stieg auf 35 Grad als wir am Mittwoch den 21 Juni auf der A8 zwischen Pforzheim und Stuttgart mit unseren 107 SL unterwegs waren um an der <Bier – Kult- Tour >teilzunehmen – als ein Clubmitglied der mir mit seinem Wagen folgte telefonisch mitteilte dass er Rauch aus meinem 107er sehen würde Wir steuerten den nächsten Rastplatz an und tatsächlich sahen wir eine Oel-Wasser Mischung auf den glühend heissen Auspuff tropfen was die Ursache der Rauchentwickelung verursachte. Ein hilfsbereiter Mann der sich zu uns gesellte beschrieb uns den Weg zur nächsten Mercedes – Benz Garage. Dort wurden wir sehr freundlich empfangen und mit Wasser und Café versorgt. Die IG Metall Gewerkschaft hatte zu diesem Zeitpunkt zum Streik aufgerufen daher war fast die ganze Belegschaft abwesend . Bis auf den mitte 50jährigen Chef KFZ Mechaniker der das Problem sofort erkannte und versprach uns Hilfe .Auf der Hebebühne sah man unverkennbar Oel aus dem automatischen Getriebe tropfen um sich mit Kondenswasser der Klimaanlage zu vermischen. Uns wurde erklärt dass viel zu viel Oel im Getriebe sei -durch die enorme Hitze sich ausgedehnt habe und durch den Einfüllstutzen einen Ausweg gesucht habe. Nicht auszudenken wenn Feuer entstanden wäre was bei dieser Hitze durchaus möglich gewesen wäre. Nachdem das überflüssige Oel abgepumpt war ,konnten wir unsere Fahrt fortsetzen. Mit diesem Bericht möchte ich dem kopetenten Mechaniker (der , wie er mir verriet mit den 107er gross geworden ist )meinen ausdrücklichen Dank aussprechen und die Mercedes – Benz Niederlassung von 71229 Leonberg Brückenbachstrasse 42 sehr empfehlen die sich bei mir mit ihrer Freundlichkeit – Sachkenntnis – und Hilfsbereitschaft eingeprägt haben.
Text: RL
Fotos: DN, JFZ und GM
